Ein gelungenes Teamevent muss nicht kompliziert sein: Ein gemeinsames Essen, ein wenig freundlicher Wettkampf und Zeit für Gespräche, die im Büro oft zu kurz kommen, reichen häufig aus. Ein Kegelabend als Teamevent Beispiel zeigt, wie aus einem gewöhnlichen Feierabend ein Anlass wird, an den sich das Team gerne erinnert. Kegeln bringt Menschen in Bewegung, sorgt für spontane Lacher und funktioniert auch dann, wenn nicht alle Mitarbeitenden sportbegeistert sind.

Gerade für Teams aus Bern und Umgebung ist das Format attraktiv, weil es Genuss und Erlebnis an einem Ort verbindet. Statt mehrere Programmpunkte organisieren zu müssen, beginnt der Abend entspannt am Tisch, führt auf die Kegelbahn und klingt bei guter Gesellschaft aus. Das schafft Raum für echte Begegnungen – unkompliziert, persönlich und ohne steifes Rahmenprogramm.

Warum ein Kegelabend als Teamevent so gut funktioniert

Im Arbeitsalltag arbeiten Kolleginnen und Kollegen oft eng zusammen, kennen sich aber trotzdem vor allem aus Sitzungen, Chats und Projektplänen. Auf der Kegelbahn gelten andere Rollen: Die Geschäftsführerin freut sich über einen Zufallstreffer, der neue Mitarbeiter wird lautstark angefeuert und jemand, der sonst wenig sagt, überrascht mit einer ruhigen, treffsicheren Runde. Genau diese kleinen Perspektivwechsel machen den Abend wertvoll.

Kegeln verlangt weder besondere Vorkenntnisse noch sportliche Höchstleistungen. Jede und jeder kann mitspielen, in eigenem Tempo werfen oder zwischendurch einfach anfeuern. Das unterscheidet den Anlass von Formaten, bei denen sich einzelne Personen schnell ausgeschlossen fühlen können. Der spielerische Charakter schafft Nähe, ohne dass künstliche Teambuilding-Übungen nötig sind.

Hinzu kommt der kulinarische Rahmen. Ein feines Abendessen gibt dem Anlass Ruhe und Struktur. Beim gemeinsamen Essen werden Neuigkeiten ausgetauscht, Erfolge gefeiert und die kommenden Kegelrunden mit einem Augenzwinkern angekündigt. So entsteht ein Abend, der nicht nur auf Wettbewerb setzt, sondern auf gute Gespräche und herzliche Gastfreundschaft.

Kegelabend als Teamevent: Beispiel für einen gelungenen Ablauf

Eine Gruppe von 16 Mitarbeitenden eines Berner Betriebs plant ihren Jahresabschluss. Das Ziel ist klar: Gemeinsam anstossen, Danke sagen und abseits des Arbeitsplatzes eine gute Zeit verbringen. Statt eines formellen Banketts entscheidet sich das Team für einen Kegelabend mit Essen.

Der Abend beginnt um 18.30 Uhr mit einem Apéro. Diese erste halbe Stunde ist mehr als eine Wartezeit, bis alle eintreffen. Sie erlaubt es den Teilnehmenden, ohne Zeitdruck anzukommen und mit einem Getränk in der Hand in den Abend zu starten. Besonders bei Teams, deren Mitglieder an verschiedenen Standorten arbeiten, entsteht hier schnell eine lockere Stimmung.

Danach folgt das gemeinsame Nachtessen. Je nach Gruppe passt ein einheitliches Menü besonders gut, weil der Ablauf einfach bleibt und alle gleichzeitig essen können. Wer unterschiedliche Vorlieben oder vegetarische Wünsche berücksichtigen möchte, kann auch eine kleine Auswahl vorsehen. Wichtig ist nicht die grösstmögliche Menükarte, sondern ein stimmiger Ablauf mit feiner Küche, genügend Zeit und einem Service, der die Gruppe aufmerksam begleitet.

Gegen 20.30 Uhr geht es auf die Kegelbahn. Für 16 Personen bietet es sich an, zwei Gruppen zu bilden. Während eine Gruppe kegelt, kann die andere zuschauen, anfeuern und sich unterhalten. Nach einer ersten lockeren Einspielrunde startet ein einfacher Wettbewerb. Gezählt wird die Gesamtpunktzahl jeder Person oder die Punkte der beiden Teams. Wer möchte, ergänzt kleine Sonderwertungen wie den kreativsten Wurf oder den grössten Überraschungstreffer.

Nach etwa 90 Minuten stehen nicht zwingend die besten Keglerinnen und Kegler im Mittelpunkt, sondern die Geschichten des Abends: der Wurf, der beinahe alle Kegel getroffen hätte, die unerwartete Aufholjagd und die lauten Jubelrufe nach einem Volltreffer. Zum Abschluss treffen sich alle nochmals bei einem Dessert, Kaffee oder einem letzten Getränk. Der offizielle Teil kann kurz sein: ein Dankeschön der Leitung, eine kleine Anerkennung für die Gewinner und ein gemeinsamer Toast genügen.

Die passende Gruppengrösse und Dauer wählen

Ein Kegelabend ist flexibel, doch die Gruppengrösse beeinflusst die Stimmung. Kleine Teams mit sechs bis zehn Personen können sehr direkt miteinander spielen. Bei grösseren Gruppen sorgen mehrere Bahnen oder ein Turniermodus dafür, dass niemand lange nur zusieht. Für Gruppen ab etwa 20 Personen lohnt es sich, den Abend zeitlich klar zu gliedern und die Kegelrunden vorab einzuteilen.

Für einen entspannten Ablauf sind drei bis vier Stunden realistisch. Wer nur kegeln und etwas trinken möchte, kann den Anlass kürzer halten. Soll ein Apéro, ein mehrgängiges Essen und ein ausgedehnter Spieleblock dazugehören, darf der Abend länger dauern. Entscheidend ist, nicht zu viele Programmpunkte in zu wenig Zeit zu packen. Die besten Gespräche entstehen oft genau zwischen Essen, Spiel und Ausklang.

Auch der Anlass selbst spielt eine Rolle. Für einen spontanen Teamabend nach einem erfolgreichen Projekt reicht ein unkomplizierter Rahmen. Ein Weihnachtsessen, ein Jubiläum oder ein Dankeschön für langjährige Mitarbeitende darf dagegen etwas festlicher gestaltet sein. Ein Kegelabend kann beides: locker und lebendig sein, ohne an Wertschätzung zu verlieren.

So wird aus dem Kegelspiel ein echter Teamabend

Ein guter Kegelabend braucht keine aufwendige Inszenierung. Ein wenig Planung sorgt aber dafür, dass sich alle wohlfühlen. Die Einladung sollte klar kommunizieren, wann der Abend beginnt, ob ein Essen vorgesehen ist und wie lange der Anlass ungefähr dauert. So können Mitarbeitende ihre Anreise und private Termine entspannt organisieren.

Beim Spiel gilt: Der Spass hat Vorrang. Sehr ehrgeizige Wettbewerbe können für manche Teams motivierend sein, für andere erzeugen sie unnötigen Druck. Meist funktioniert eine Mischung am besten: eine lockere Einzelwertung, eine Teamwertung und ein kleiner Preis, der eher für ein Schmunzeln als für verbissenen Einsatz sorgt. Ein symbolischer Wanderpokal, eine humorvolle Urkunde oder die Aufgabe, beim nächsten Anlass den ersten Apéro zu organisieren, reichen völlig aus.

Es lohnt sich zudem, den Abend nicht ausschliesslich um Alkohol herum zu planen. Gute alkoholfreie Getränke, Wasser am Tisch und ein kulinarisches Angebot, das allen Bedürfnissen gerecht wird, gehören zu herzlicher Gastfreundschaft. Wer nach dem Kegeln noch Auto fährt oder am nächsten Morgen früh startet, soll sich ebenso selbstverständlich einbezogen fühlen wie alle anderen.

Essen und Kegeln am selben Ort planen

Die Verbindung von Restaurant und Kegelbahn spart nicht nur Wege. Sie macht den Anlass ruhiger, weil die Gruppe nicht nach dem Essen weiterziehen, Treffpunkte suchen oder auf verspätete Taxis warten muss. Das Team bleibt zusammen, der Abend behält seinen Rhythmus und die Gastgeber können sich auf ihre Gäste konzentrieren.

Im Restaurant Tscharnergut lassen sich kulinarische Hochgenüsse und geselliges Kegelvergnügen für einen Gruppenanlass verbinden. Für Organisatorinnen und Organisatoren ist das besonders angenehm: Menü, Getränke, Sitzplätze und Spielzeit können als gemeinsamer Abend geplant werden. Ob kleiner Bereich für ein kompaktes Team oder ein grösserer Anlass mit vielen Kolleginnen und Kollegen – eine frühe Anfrage schafft Klarheit über Möglichkeiten, Zeiten und den passenden Rahmen.

Bei der Menüplanung ist es sinnvoll, die Gruppe nicht zu überfordern. Ein saisonales Menü, ein beliebtes Hauptgericht oder eine unkomplizierte Auswahl lassen mehr Zeit für den eigentlichen Anlass. Wer ein Team mit unterschiedlichen Essgewohnheiten einlädt, sollte Allergien und vegetarische Wünsche vorab abfragen. Das ist eine kleine Geste mit grosser Wirkung: Alle merken, dass sie mitgedacht wurden.

Für welche Teams sich das Format besonders eignet

Ein Kegelabend passt hervorragend zu Abteilungen, die nach einem intensiven Projekt bewusst abschalten möchten. Er funktioniert ebenso für kleinere Unternehmen, Vereine oder Arbeitsgruppen, die sich regelmässig sehen, aber selten gemeinsam ausgehen. Auch gemischte Teams mit neuen und langjährigen Mitarbeitenden profitieren vom lockeren Spiel, weil Gespräche fast von selbst entstehen.

Weniger passend ist das Format, wenn ein Anlass ausschliesslich auf Ruhe, lange Tischgespräche oder eine sehr formelle Ehrung ausgerichtet sein soll. Dann kann ein klassisches Bankett die bessere Wahl sein. Wer jedoch Essen, Unterhaltung und ein gemeinsames Erlebnis verbinden möchte, trifft mit Kegeln eine unkomplizierte und sympathische Entscheidung.

Am Ende zählt nicht, wer die meisten Kegel trifft. Entscheidend ist, dass das Team gemeinsam lacht, gut isst und sich einmal ausserhalb der gewohnten Arbeitsrollen begegnet. Genau daraus wachsen die Erinnerungen, über die man beim nächsten Kaffee im Büro noch spricht.

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